HISTORIE DER STADTBÜCHEREI

Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte unserer Stadtbücherei.

1955
Am 27. Mai wurde eine Bibliothek in der damligen "Volkschule" (Finkenburgschule) ganz oben eingerichtet. Sie wurde damals geführt von Lehrer Gliese mit Unterstützung einiger Schülerinnen. (Volkschule : Erbaut im Jahr 1901, erweitert 1910)

1969
Vom 01. Mai bis 31. März 1971 betreute Frau Warncke, Ehefrau des Rektors Warncke, die Bibliothek ehrenamtlich.

1970
Die Statistik am Ende des Jahres ergab einen Bestand von 4211 Büchern und 2614 Entleihungen. Für kurze Zeit zog die Bibliothek ins Kirchenbüro in die Drostenstrasse.

1971
Umzug ins Haus "Steggewenz" in der Norderstrasse. Ab September wurde Johannes Mennen Bibliotheksleiter. (Haus Steggewenz : Erbaut im Jahr 1822, Abgerissen 2013)

1972 / 1973
Umzug ins "Verwaltungsgebäude II" in die Baracke.

1974
Die Bibliothek zieht in die Brückstraße ins ehemalige Manufakturgeschäft "Bertus Schoon". Laut einem Bericht vom "Anzeiger für Harlingerland" (01. Juni) wird die Bibliothek erheblich erweitert. Tausend Bücher werden dem Bestand hinzugefügt. Dadurch umfasste der Bestand insgesamt 6300 Bücher.

1975
Am 01. März wurde die Lesegebühr abgeschaft.

1976
Der Bestand wurde bereits 16490 mal entliehen.

1977
Am 21. Juli zieht die Bibliothek mit 7645 Büchern mit einem damaligen Wert von ca. 100000 DM in die Stadthalle ein. Alleine die Einrichtung kostete etwa 30000 DM, worauf das Land die Hälfte der Kosten übernahm.

1980
Einrichtung einer "Mediothek". Mit einer größeren Investitionssumme wurde einer Mediothek mit insgesamt 20 Hörplätzen eingerichtet. Dadurch konnte man in der Bibliothek Schallplatten, als aber auch Musikkassetten hören. Des Weiteren wurden erstmals Spiele in den Bestand aufgenommen.

1985
Nach rund 25 Jahren zieht die Bibliothek wieder in ihr ursprüngliches Domizil, die Finkenburg. Für die Bibliothek ein neuer, aber letzlich doch bedeutender Abschnitt im Wirken als Kulturträger der Satdt Wittmund. Der Bestand umfasste mittlerweile fast 15000 Bücher. Neben dem klassischen Buch werden auch Tonträger, Spiele und Zeitschriften verliehen. Insgesamt nutzen fast 2500 Bürger die Bibliothek.

1988
Am 1. Oktober wird Astrid Sickert zur Leiterin ernannt. Johannes Mennen wechselte zum Stadtarchiv. Anneliese Sweers beginnt ihre Tätigkeit in der Bibliothek.

1995
Der gesamte Bestand umfasst mittlerweile über 32000 Medien der von insgesamt 3000 Lesern genutzt wird.

1997
Die Jahreslesegebühr wird ab August wieder eingeführt.

1999
Im Dezember wird ein öffentlicher Internetarbeitsplatz eingerichtet.

2001
Das Bücherei Personal wird ab August durch Erika Schoon erweitert.

2002
Astrid Sickert geht in den Ruhestand. Anneliese Sweers und Erika Schoon übernehmen die leitende Funktion der Bücherei.

2003
Am 1. Oktober wird das EDV Leihsystem "Allegro-OEB" in Stadtbücherei eingeführt. Mit Hilfe von Lesekarten, die mit einem Barcode ausgestattet sind, können absofort alle Medien über den Computer verwaltet und ausgeliehen werden. Die Leseausweise wurden damals von der Raiffeisen-Volksbank gesponsert.

2004
Der gesamte Bestand beträgt mittlerweile nur noch 22528 Medien. Grund dafür waren umfangreiche Aussonderungen der veralteten Medien die nicht mehr dem aktuellen Standard entsprachen.

2005
Die Stadtbücherei feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Mit Sektempfang und einer Begrüßungsrede von Bürgermeister Karl-Heinz Krüger. Außerdem wurde das Rahmenprogramm durch den Schriftsteller Dr. Wolfgang Bittner, einem Jazz-Combo der Musikschule sowie kleine Aktionen für Kinder abgerundet.

2007
Ende Mai geht Anneliese Sweers in den Ruhestand. Erika Schoon und Heike Koch übernehmen die Leitung.

2010
Im Januar wechselt Heike Koch ins Rathaus, diese Stelle wurde durch Anja Fimmen wieder besetzt. Erika Schoon geht im Dezember in den Ruhestand, Nachfolger wird Christoph Plambeck.

2011
In der Sommerpause wird eine neue Ausleihtheke aufgebaut. Im ersten Obergeschoss entsteht das Leseland, das durch eine schön bemalte Wand hervorsticht.

2013
Die Bücherei wird im Februar im Erdgeschoss modernisiert. Durch farbige Elemente an den Wänden, eine neue Leseecke, einem verbesserten Leitsystem und einer neuen Regalstruktur wird die Raumnutzung verbessert und zugleich übersichtlicher.

 

2014

Die erste eigene Internetseite geht im Januar online. Im März präsentiertet die Bücherei die Veranstaltung "Aus dem eines Kriminalisten" mit Peter Veckenstedt. Im Mai folgt die Einführung der Onleihe die zum Ausleihen von eBooks ist. Dadurch können Nutzer erstmals rund um die Uhr Bücher ausleihen.

 

2015

Die Onleihe wird durch eAudios erweitert. Somit können die Leser nicht nur eBooks,  sondern auch Hörbücher online ausleihen. Die Bücherei feiert ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein besonderes Highlight waren zwei grosse Lesungen zum einen mit Schauspieler Leonard Lansink (Wilsberg-Darsteller) und Autor Jürgen Kehrer (Wilsberg-Erfinder) mit über 150 Zuschauern. Die zweite Veranstaltung fand mit Sandra Lüpkes im Oktober statt.

Finkenburgschule, 1930er Jahren
Finkenburgschule, 1930er Jahren
Haus Steggewenz, 1980er Jahre
Haus Steggewenz, 1980er Jahre
Manufaktur Bertus Schoon, Brückstraße
Manufaktur Bertus Schoon, Brückstraße
Umzug, 1977
Umzug, 1977
Stadthalle, 1980er Jahre
Stadthalle, 1980er Jahre
Johannes Mennen, 1980
Johannes Mennen, 1980
Einweihung in der ehm. Finkenburgschule, 1986
Einweihung in der ehm. Finkenburgschule, 1986
Astrid und Kirsten Sickert, 1993
Astrid und Kirsten Sickert, 1993
Einführung der EDV-Ausleihe, 2003
Einführung der EDV-Ausleihe, 2003
A. Sweers, K. Hinrichs und E. Schoon, 2005
A. Sweers, K. Hinrichs und E. Schoon, 2005
Bücherei / VHS Aussenansicht, 2005
Bücherei / VHS Aussenansicht, 2005
Wilsberg Lesung, 2015
Wilsberg Lesung, 2015

Bildquellen: Stadtbücherei Wittmund, Stadtarchiv Wittmund, Anzeiger für Harlingerland,